Eröffnungstanz des Festakts

100 Jahre Imkerverein – der Festakt

100 Jahre sind ein Grund zum Feiern. Nach einjähriger Vorbereitung und einigen
unterjährigen Aktionen (Verkauf von Kochbüchern, Textilien und Kalendern, sowie ein
Stand auf Weihnachts- und Pflanzenmarkt), fand das Jubiläumsjahr am 07.10.2023
seinen Höhepunkt mit einer großen Feier bei gutem Essen, Musik und Tanz.

Eröffnungstanz des Festakts
Eröffnungstanz des Festakts

Ungemütlich ist es an diesem Herbsttag in Geesthacht, östlich von Hamburg. Es regnet
und stürmt und einige der Gäste haben sicherlich überlegt, ob sie an diesem Abend
überhaupt einen Fuß vor die Tür setzen möchten. Sie hätten es bereut, wären sie nicht
gekommen. Ein heller Vorraum erwartete die Imker im Gasthof Basedau in Lütau, nicht
weit von ihrer Heimat Geesthacht. Direkt dem Eingang gegenüber wurde jeder Gast
freundlich und persönlich begrüßt. Um besser ins Gespräch zu kommen, erhielten alle
Namensaufkleber und ein Gläschen Sekt. Die Tische waren mit herbstlicher Dekoration
und Fotos der letzten einhundert Jahre liebevoll geschmückt.

Bevor die Suppe gereicht wurde, erinnerten Gratulanten und Mitglieder an die Geschichte
des Vereins. Der Vorstandsvorsitzende Clemens Schmick erzählte Anekdoten und
Denkwürdigkeiten. Zudem ehrte er einige der Mitglieder aufgrund ihrer aktiven Mitarbeit
und langjähriger Vereinstreue. Als Ehrengäste waren Olaf Schulze, der Bürgermeister der
Stadt Geesthacht, sowie die Vorstände der umliegenden Imkervereine geladen. Auch sie
gratulierten dem Verein Geesthacht und fanden herzliche Worte in ihren Grußreden. So
lobte der Bürgermeister die Zusammenarbeit, erwähnte das Bienenvolk, welches auf dem
Bienenpfad der Stadt Geesthacht in einem Schaukasten lebt und von einem
Vereinsmitglied betreut wird. Er überreichte dem Vereinsvorsitzenden einen großzügigen
Scheck über 500€ für die Vereinskasse.

Die Vorsitzenden der umliegenden Imkervereine Schwarzenbek und Hamburg-Bergedorf
erzählten von vergangenen gemeinsamen Aktionen. So hatte Britta Lehnert, die
Vorsitzende des Schwarzenbeker Imkervereins bei den Nachforschungen der
Vereinsgeschichte unterstützt und erheiterte die eifrigen Zuhörer mit dem Bericht, auf den
sie gestoßen waren. Dort hieß es, dass früher dazu geraten wurde, Pferden, die von
Bienen gestochen worden waren, Alkohol zu verabreichen um sie zu beruhigen.

Mit „besten Grüßen und Blumen aus der Nachbarschaft“ übergab sie das Mikrofon dem
Vorstandsvorsitzenden des Bergedorfer Imkervereins, Ulrich Bick, der ebenfalls die gute
Zusammenarbeit hervorhob. Der Geesthachter Imkerverein ist ursprünglich aus dem
Imkerverein Bergedorf hervorgegangen, so dass hier ein Stück gemeinsame Geschichte
im Raum stand.

Passend zum Wetter gab es eine wärmende Kürbissuppe und daran anschließend ein
reichhaltiges Büffet, bei dem für jeden etwas dabei war. So kam man auch mit den Gästen
der anderen Tische ins Gespräch. Abgerundet wurde das Mahl mit Käse und Dessert.

Schließlich wurde die Tanzfläche eröffnet durch zwei der Gäste, die sich als Biene und
Imker verkleidet hatten. Die dargebotene Tanzeinlage war ebenso beeindruckend wie
Freude bringend. Nach kurzer Zeit war das Eis gebrochen und die Tanzfläche füllte sich.
Am Ende des Abends waren sich alle einig. Feiern können sie, die Mitglieder des
Imkerverein Geesthacht und Umgegend.